Um deutlich zu machen, dass es sich in Wahrheit um eine ernsthafte Krankheit handelt und nicht um eine Trendszene, möchte ich dir folgende Berichte zeigen:

Magenwanddurchbruch auf Grund eines Fressanfalls. [..]

Sie hat bereits den Zustand der Leichenstarre erreicht, der im Zeitrraum von 12 bis 72 Stunden eintritt. Die Hämatome schränken den Zeitpunkt des Todes auf 8+ Stunden ein. Ihre Augen waren nicht mehr klar (‘clouded’), was nach etwa 2 bis 4 Stunden geschieht. Wenn man sich ganz genau ihren Bauch anschaut, kann man den grünen Farbstich erkennen, der ein typisches Zeichen für das Verrotten der inneren Organe ist (Anm. ‘livor mortis’ – Totenflecke; Sie werden zuerst am Nacken und den seitlichen Halspartien sichtbar). Dieser Prozess hat möglicherweise das Verdauen ihrer Innereien beschleunigt, was normalerweise mehrere Tage braucht.

Die Hämatome verlangten eine Autopsie.

Als ihre Magen explodierte, ergoss sich alles in das Innere ihres Körpers. Blut und Essen verteilte sich um Anus und Vagina herum und ließ es aussehen, als seien ‘frische blaue Flecken’ entstanden. Also musste eine Autopsie durchgeführt werden, um sexuelle Einflüsse auszuschließen. Durch die Autopsie fand man heraus, dass ihr Magen vom Rippenbogen bis zum unteren Beckenknochen geweitet war. Außerdem wies er noch einen großen Riss auf.

Abgesehen davon wies sie auch einige Abnormalitäten auf: Ihr Herz war klein und zeigte die üblichen Symptome eines ‘hungernden Herzens’ – zerstörte Muskeln, tote Immunzellen. Ihr Gehirn war geschwollen, wahrscheinlich aufgrund des massiven Blutflussanstieges nach dem Magenwanddurchbruch, und es begann aus ihrem Schädel zu quellen bevor sie starb. Sie wies außerdem eine Lugenentzündung auf – nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass Hungern die virale Immunantwort schwächt.

Wie ein typischer FAler starb ihr Magen bereits vor der Explosion. Gemeint ist: jedes Mal wenn gefressen wird, breitet sich der Magen ein Stückchen mehr aus bis er irgendwann (bald!) die (Anm.: viszeralen – ‘organversorgenden’) Blutgefässe abquetscht und somit die Nährstoffversorgung für dieses Gebiet stoppt. Dadurch wird das Gewebe zerstört. Dieses Gebiet ist somit so geschwächt, dass jeder weitere FA hochgefährlich ist. Aufgrund des deutlichen erhöhten Druckniveaus, giesst das sich übergeben nur noch mehr Öl in die Flamme.

Aber unfassbarerweise: Die Magenwandperforation brachte sie nicht um! Grund dafür ist die natürliche Reaktion des Körpers. Als der Magen explodierte, antwortete er mit der typischen Immunantwort: Ihre Blutgefässe wurden erweitert, ihr Blutdruck fiel rapide ab, sie wurde ohmächtig und ihr Herzschlag verlangsamte sich bis er dann ganz stoppte.“

 

 

Mager-Model Isabelle Caro ist tot

Isabelle Caro ließ sich fotografieren, um auf die Gefahr der Magersucht aufmerksam zu machen. - Foto: AFP

Sie war 1,64 groß und wog nur 31 Kilo, als sie sich als abschreckendes Beispiel für Magersucht von Starfotograf Oliviero Toscani fotografieren ließ. Nun ist das französische Model Isabelle Caro im Alter von 28 Jahren gestorben.

Caro sei bereits am 17. November nach einem zweiwöchigen Krankenhausaufenthalt an einer Lungenentzündung gestorben, berichtete die Website 20minutes.ch am Mittwoch. Nach Angaben von französischen Medien haben Caros Eltern den Tod ihrer Tochter über das Netzwerk Facebook mitgeteilt.

Die junge Frau hatte sich 2007 von Toscani unbekleidet für eine Schockkampagne fotografieren lassen, um auf die Gefahr der Magersucht aufmerksam zu machen. Die Bilder der ausgemergelten, bereits vom Tode gezeichneten jungen Frau hatten damals großes Aufsehen erregt.

Caro veröffentlichte vor zwei Jahren eine Autobiografie mit dem Titel "Das kleine Mädchen, das nicht dick werden wollte".

 

Ihr Alter wird unterschiedlich zwischen 28 und 30 Jahren angegeben. Nach Informationen von "Paris Match" starb sie in einem Krankenhaus in Tokio.

Toscani hatte für den italienischen Modehersteller Benetton unter anderem auch Aidskranke und tote Soldaten fotografiert. Die Bilder von Isabelle Caro waren einerseits zwar eine Kampagne gegen Magersucht, aber zugleich auch Werbung für die Marke. "Ich sehe mich als Botschafterin gegen Anorexie", hatte Caro dem "Stern" 2007 gesagt.

Mit zwölf Jahren erkrankte sie an Magersucht. Mehrfach hungerte sie sich nahe an den Tod heran und kam ins Krankenhaus. "Man wird mit grässlichem Essen vollgestopft wie eine Mastgans. Man wird gezwungen zuzunehmen. Und kaum wird man entlassen, nimmt man alles wieder ab. Jedenfalls war das bei mir so", erzählte Isabelle über ihre Therapien.

Der Fotograf Oliviero Toscani sagte zum Tod des magersüchtigen Models: "Sie war ein sehr krankes Mädchen, krank mehr im Kopf als in ihrem Körper." Wie alle Menschen, die unter dieser Störung litten, sei sie "magersüchtig im Gehirn" gewesen, erklärte Toscani italienischen Medien. (dpa)

 

 

 

Ana Carolina Reston starb, weil sie nur noch Äpfel und Tomaten aß. Einen Tag, nachdem sie ins Krankenhaus kam, sollte die modelnde Brasilianerin nach Paris fliegen - für ein weiteres Mode-Shooting.

Auf der Homepage von L'Equipe ist Restons Alter nicht vermerkt - dafür ihre Mager-Maße und die Bereiche, für die sie buchbar ist ("comercial/fashion"). Ana Carolinas Fotos präsentiert die Agentur aus Sao Paulo nach wie vor auf ihrer Internet-Seite - obwohl das Model bereits seit Mittwoch nicht mehr am Leben ist.

An den Folgen ihrer Magersucht sei das international erfolgreiche Model gestorben, meldeten brasilianische Medien. L'Equipe-Chefin Lica Kohlrausch behauptete, sie habe nie Anzeichen von Magersucht bei Carolina bemerkt.

Dem widersprechen die Angehörigen der Toten. Ihre Cousine Gisse Strauss wird mit den Worten zitiert: "Sie hat immer mit uns gestritten, wenn wir sie aufgefordert haben, etwas mehr zu essen". Sie habe immer sehr wenig gegessen und sei dann sofort im "Badezimmer verschwunden". Dabei habe sie sich fast nur von Äpfeln und Tomaten ernährt.

Zuletzt brachte das Model 40 Kilo auf die Waage - bei 1,74 Meter Körpergröße. Schließlich kapitulierte ihr Körper mit einem allgemeinen Organversagen.

Am 25. Oktober war sie ins Krankenhaus gekommen - einen Tag vor einer Arbeitsreise nach Paris zu einem Mode-Shooting.

International war Reston seit langem erfolgreich. Bei mindestenens drei Top-Agenturen - Ford, Elite und L'Equipe - stand die Frau aus bescheidenen Verhältnissen unter Vertrag.

Zuletzt hatte sie für den neuen Katalog von Giorgio Armani in Japan posiert. Man habe sie für zu mager befunden und sie darum zurückgeholt, beteuert L'Equipe-Chefin Kohlrausch.


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