Eine kleine Blume wächst
Noch blüht sie nicht
Doch die Sonne gibt Licht und Wärme
Wenn sie ihre zarten Blätter entfaltet,
Wird die Welt schön und bunt.
Zerstör diese zerbrechliche Blume nicht,
Denn man kann sie nie mehr ganz heilen
 

Ich möchte gehen können,

ohne dass meine Oberschenkel aneinander reiben,

durch die Welt staksen mit dünnen langen Beinen,

wie ein Storch.

 

Ich möchte gehen können,

ohne Geräusche zu machen,

auf dem Wasser laufen ohne einzutauchen,

über Sand und Schnee ohne Abdrücke zu hinterlassen,

durch die Welt schweben wie eine Feder.

 

Ich möchte herausstehende Schulterblätter haben,

die aussehen als würden mir Flügel wachsen

- endlich - nach langem Warten

oder wie die gebrochenen Flügel eines gefallenen Engels.

 

Ich möchte Schlüsselbeine haben,

die hervorstehen

und mich wie ein zierliches Wesen aussehen lassen,

ein Wesen voll Glanz, rein, zart und zerbrechlich.

 

Ich möchte schwebend durchs Leben wandeln,

jede Bewegung so elegant,

jeder Schritt so anmutig,

jede Geste so zart...

 

Ich möchte auf einer Wiese liegen

und den Wind um meinen Körper spüren,

wie der Adler ihn unter seinen Schwingen fühlt

den Wind um mich spüren,

den Wind der mich hinfort trägt.

 

Noch ist all das nur ein Traum ...

und es Liegt an dir aus dem Traum, Realität zu machen!

 

"Ist das, was du machst, wirklich das, was du machen möchtest?
Sparst du Zeit? Und wofür sparst du sie?
Würdest du in deinem Leben etwas anders machen, wenn du wüsstest, dass du nächstes Jahr sterben würdest?
Wer sagt dir, dass du dann überhaupt noch lebst?
Du bist dein Ticket aus diesem Käfig - du bist dein Ticket aus dieser Welt"

 


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